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Mich hat Elektrotechnik schon immer fasziniert, seit ich ein kleines Kind war. Ich habe schon damals einen Bekannten meiner Eltern, selbst Ingenieur, danach gefragt, was denn das eigentlich sei, der Strom. Kapiert habe ich die Erklärung damals zwar nicht, aber der Gedanke, es irgendwann herauszufinden, ließ mich nicht mehr los. Im Skiurlaub bin ich hauptsächlich deswegen Gondelbahn gefahren, weil ich die Motoren anschauen konnte und diese riesigen Seilscheiben. Ich erinnere mich, mit 14 die Firma Doppelmayr angeschrieben zu haben, man möge mir erklären, wie denn eigentlich die Kabinen auf das Tragseil auf- und abgekuppelt werden. Heute weiß ich, wie es geht, siehe unten. :-)
Das Schöne an der Technik ist, daß man überall auf sie stößt. Überall gibt es interessante Fragen und Probleme, über die nachzudenken sich lohnt. Das Schöne an der Elektrotechnik ist, daß sie das Abstrakte fordert, das mathematische Vorstellungsvermögen: ein Maschinenbauer zum Beispiel SIEHT, was er tut, er arbeitet mit Kräften, die er unmittelbar erfahren kann. Ein Elektrotechniker kann das nicht: er arbeitet mit Verschiebeströmen und Vektorfeldern, mit Blindleistungen und Laplace-Transformation. Er muß sich auf die Rechnung verlassen, denn was er berechnet, ist unsichtbar. Nur die Wirkung dieser Phänomene können wir wieder erfahren: das Schöne an der Elektrizität ist, daß wir sie weder kommen noch gehen sehen, aber daß sie zwischenzeitlich ziemlich viel Arbeit für uns geleistet hat.
Das Schöne an der Technik ist, daß man überall auf sie stößt. Überall gibt es interessante Fragen und Probleme, über die nachzudenken sich lohnt. Das Schöne an der Elektrotechnik ist, daß sie das Abstrakte fordert, das mathematische Vorstellungsvermögen: ein Maschinenbauer zum Beispiel SIEHT, was er tut, er arbeitet mit Kräften, die er unmittelbar erfahren kann. Ein Elektrotechniker kann das nicht: er arbeitet mit Verschiebeströmen und Vektorfeldern, mit Blindleistungen und Laplace-Transformation. Er muß sich auf die Rechnung verlassen, denn was er berechnet, ist unsichtbar. Nur die Wirkung dieser Phänomene können wir wieder erfahren: das Schöne an der Elektrizität ist, daß wir sie weder kommen noch gehen sehen, aber daß sie zwischenzeitlich ziemlich viel Arbeit für uns geleistet hat.
Automatische Spannungskonstanthaltung im Mittelspannungsnetz
Apostab-System für 6.000 Volt und Regeltechnik.
Für die Stadtwerke Hannover habe ich 2005 ein System zur Spannungskonstanthaltung auf 6kV-Ebene entwickelt. Hierbei erfolgt die Konstanthaltung durch Aufinduzieren einer Zusatzspannung längs der Sammelschiene über Boostertransformatoren. Vorteil des Systems ist die extrem schnelle Regelung und das sofortige Erreichen der gewünschten Spannung im Gegensatz zum Stufenschalter, der jede Zwischenstufe anfahren muß. Hierdurch ist es zum Beispiel möglich, Anfahrvorgänge von großen elektrischen Maschinen exakt auszuregeln (im vorliegenden Fall eine große Wasserwerkspumpe). Der Hersteller des Systems ist die Firma SGB Starkstrom-Gerätebau GmbH in Regensburg. Im Bild erkennt man rechts den Hauptumspanner in Gießharzausführung, davor die vier Boostertransformatoren (rot). Sie sitzen längs auf der Sammelschiene (ähnlich einem Stromwandler) und induzieren eine Zusatzspannung auf die Schiene, die sich zur Netzspannung addiert, wenn gewünscht. Die Booster können auch die Phasenlage so ändern, daß die Spannung subtrahiert wird. Somit lassen sich positive und negative Regelbereiche realisieren.